Psychosomatische Erkrankungen

Die immer neuen Symptome sind nichts Anderes, als Gefühle, die immer wieder als neue Organsymptome getarnt werden. So werden Gefühle zum Ausdruck gebracht, die nicht auf die herkömmliche, normale Art, eben als Gefühlsausbruch, zum Ausdruck kommen können. Symptomausbruch statt Gefühlsausbruch!
Wenn der Betroffene aber den Gedanken erst gar nicht zulässt, dass er Angst oder andere ins Unbewusste verdrängten Gefühle haben könnte, dann bleiben diese verdrängten Gefühle weiter unbehandelt, und es werden immer neue Medikamente eingenommen gegen immer mehr Symptome. Es werden also immer nur die Folgen behandelt, nicht die Ursache. So entstehen aus Symptomen relativ schnell echte Krankheiten, die dann erst recht oft lebenslang unbedingt medikamentös behandelt werden müssen.

Typische Krankheiten, die einen hohen psychosomatischen Anteil haben, sind beispielsweise:

  • Adipositas (Übergewicht)
  • Allergie
  • Arterieller Bluthochdruck
  • Asthma bronchiale
  • Colitis ulcerosa (Darmgeschwüre)
  • Diabetes mellitus
  • Fibromyalgie
  • Herzinfarkt
  • Hörsturz
  • KHK (koronare Herzkrankheit)
  • Lumbago-Ischias-Syndrom
  • Magengeschwüre
  • Migräne
  • Neurodermitis (Ekzem)
  • Psoriasis
  • „Restless legs“
  • Reizblase
  • Rheumatische Beschwerden
  • Spannungskopfschmerz

An dieser Stelle muss ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass Diagnosestellung eine ärztliche Aufgabe ist und viel Erfahrung erfordert!

Wenn es Ihnen akut schlecht geht, dann sollten Sie sofort einen Arzt in ihrer Nähe aufsuchen. Auch wenn ein Herzinfarkt hohe psychosomatische Anteile hat, wenn Sie aber Schmerzen in der Herzgegend haben, sollten Sie unverzüglich zum Hausarzt oder zum Herzspezialisten gehen! Denn psychosomatisch bedeutet nicht ungefährlich und erfordert bei akuter Verschlechterung eine kompetente Behandlung beim jeweiligen Spezialisten mit oft lebensnotwendigen Medikamenten, die lediglich nach Rücksprache mit dem verordneten Arzt geändert werden können!
Wenn aber die akute Gefahr vorüber ist, dann ist es sehr sinnvoll, sich um die psychischen Anteile der Erkrankungen zu kümmern. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit gesunken, dass die Erkrankungen sich verschlechtern.