Den Durchblick wagen Psychiater und Psychotherapeut Waldemar Peters aus Köln
Den Durchblick wagenPsychiater und Psychotherapeut Waldemar Peters aus Köln

Psychotherapie

Welche Therapie führe ich durch?

 

Tiefenpsychologisch fundierte Kurzzeitpsychotherapie (25 Sitzungen je 50 min)

 

Tiefenpsychologisch fundierte Langzeitpsychotherapie (50 Sitzungen je 50 min)

 

Wann ist eine Psychotherapie erforderlich, erfolgversprechend und wer kommt für die Psychotherapie in Frage?

 

Kaum etwas kann man so korrekt übermitteln, dass es genau so verstanden wird, wie es gemeint war! Zu kompliziert ist dafür die menschliche Kommunikation. Ja nicht einmal einem selbst kann alles bewusst sein, was man meinte, klar und verständlich vermittelt zu haben. Zu Vieles läuft unbewusst, nonverbal, zwischen den Zeilen ab, was die Wahrnehmung auf beiden Seiten maßgeblich beeinflusst und zu zahlreichen Missverständnissen führt.

 

Meine Zielgruppe für die Psychotherapie sind Menschen, die bereit und in der Lage sind, sich selbst zu hinterfragen, in sich hinein zu schauen, und eine andere Sicht der Dinge grundsätzlich zuzulassen, als gewohnt. Es sollte die Erkenntnis vorliegen, dass beispielsweise die körperlichen Beschwerden, die Depression, die wiederholt vorkommenden Missverständnisse in der Beziehung, mit Angehörigen oder Kollegen eine psychologische Ursache haben sollen und zumindest ein Teil dieser Probleme bei einem selbst liegen. Es soll das so genannte Problembewusstsein vorliegen.

 

Ein typischer Patient für die Psychotherapie hat seit einigen Monaten immer neue Beschwerden, war bereits bei einigen Ärzten, der Behandlungserfolg war dort mäßig. Er fragt sich, warum er nach jahrelanger gewissenhafter Arbeit ohne je krankgefeiert zu haben, auf einmal immer neue Beschwerden bekommt. Er fragt sich oder den Arzt, ob dies nicht psychische Ursachen haben könnte. Er nimmt die Hinweise der Angehörigen und der Ärzte ernst, dass er sich den fachlichen Rat holen sollte. Er stellt kritische Fragen den Ärzten, er stellt kritische Fragen dem Psychiater oder dem Psychotherapeuten, er stellt kritische Fragen sich selbst. Er will nicht nur Symptome bekämpfen. Er will wissen, WARUM diese Symptome kommen und will die Ursache erkennen. Er hat eine ausreichende Motivation und ist belastbar, um die erkannte Ursache mit therapeutischer Begleitung zu verarbeiten.

Psychosomatische Diagnostik, Aufklärung und Behandlung.

Natürlich kommen nicht alle Symptome und nicht alle Erkrankungen von der Psyche.

 

Selbstverständlich sollten Sie sich bei Ihrem Hausarzt oder Facharzt untersuchen lassen, wenn sie gesundheitliche Beschwerden haben.

 

Wenn Sie aber immer mehr Beschwerden haben und trotz Behandlung sich nicht besser fühlen, dann sollten Sie einen Psychiater konsultieren, der aufgrund bestimmter Merkmale und seiner Erfahrung sagen kann, ob, was genau und zu welchem Anteil psychosomatisch sein kann bzw. ist.

 

Dies sind typische Beschwerden, die sehr oft psychosomatisch sind, und die ich stets in meiner täglichen Praxis behandele:

 

Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Übelkeit, Ohrgeräusche, Rückenschmerzen, Schmerzen am ganzen Körper, Herzrasen, Atemnotzustände, unruhige Beine, Verspannung am ganzen Körper, Engegefühl in der Brust, spastische Schmerzen im Bauch, Juckreiz, Allergien auf immer mehr Substanzen, Schlafstörungen, Unruhe, Angst ohne sichtbaren Grund und ohne zu wissen wovor, inneres Zittern, Panikattacken, Lustlosigkeit, Kraftlosigkeit, Interesselosigkeit etc..

 

Was bedeutet überhaupt der Begriff „psychosomatisch“? Das bedeutet, dass die Ursache hauptsächlich in der Psyche sich befindet, und dann im Körper als Symptom zum Ausdruck kommt.

 

Vom Betroffenen werden die Zusammenhänge aber überwiegend in der umgekehrten Reihenfolge wahrgenommen. Das erste, was die Patienten bewusst empfinden, ist beispielsweise das Herzrasen. Das Herzrasen kommt völlig überraschend, sozusagen aus dem Nichts, und dann kommt die Angst, beispielsweise vor dem Herzversagen. Die Angst ist oft so intensiv und Symptome sehen unter Umständen so echt und breiten sich in der Vielfalt so schnell aus, dass die Patienten beispielsweise wegen Verdacht auf einen Herzinfarkt auf der Intensivstation überwacht werden müssen.

 

Typischerweise wiederholt sich dieser Ablauf nach gewissen Pausen mehrmals, oft mit ganz anderen Symptomen, die aber genau so schmerzlich, bedrohlich und organisch für alle Beteiligten, auch für Ärzte!, erscheinen. Bei einem typischen Patienten, so meine Erfahrung, dauert es 5 bis10 Jahre oder länger, bis er dann zu mir in die Sprechstunde kommt.

 

Eines ist aber immer typisch: Die psychische Ursache liegt zwar vor und erzeugt immer mehr Symptome, ist aber nie voll bewusst bzw. fast immer komplett unbewusst. Das heißt, der Betroffene ist überzeugt: Es gibt keine psychischen Ursachen! Sonst wären diese ja nicht unbewusst! Die sind aber hoch wirksam, denn die machen ja immer mehr Symptome!

 

Die Behandlung von diesen vielen Symptomen kann also nur richtig sein, wenn man die Ursache behandelt. Sehr oft ist es beispielsweise die unbewusste Angst, die die restlichen Symptome macht.

 

Die immer neuen Symptome sind nichts Anderes, als Gefühle, die immer wieder als neue Organsymptome getarnt werden. So werden Gefühle zum Ausdruck gebracht, die nicht auf die herkömmliche, normale Art, eben als Gefühlsausbruch, zum Ausdruck kommen können. Symptomausbruch statt Gefühlsausbruch!

 

Wenn der Betroffene aber den Gedanken erst gar nicht zulässt, dass er Angst oder andere ins Unbewusste verdrängten Gefühle haben könnte, dann bleiben diese verdrängten Gefühle weiter unbehandelt, und es werden immer neue Medikamente eingenommen gegen immer mehr Symptome. Es werden also immer nur die Folgen behandelt, nicht die Ursache. So entstehen aus Symptomen relativ schnell echte Krankheiten, die dann erst recht oft lebenslang unbedingt medikamentös behandelt werden müssen.

 

Typische Krankheiten, die einen hohen psychosomatischen Anteil haben, sind beispielsweise:

 

Adipositas (Übergewicht)

Allergie

Arterieller Bluthochdruck

Asthma bronchiale

Colitis ulcerosa (Darmgeschwüre)

Diabetes mellitus

Fibromyalgie

Herzinfarkt

Hörsturz

KHK (koronare Herzkrankheit)

Lumbago-Ischias-Syndrom

Magengeschwüre

Migräne

Neurodermitis (Ekzem)

Psoriasis

„Restless legs“

Reizblase

Rheumatische Beschwerden

Spannungskopfschmerz

 

Es ist für den Betroffenen und für die Ärzte keine einfache Aufgabe, die psychosomatischen Symptome als solche zu erkennen. Denn diese sehen sehr oft typisch organisch aus bzw. haben nicht selten einen gewissen organischen Befund, der aber das Ausmaß, die Intensität, die Ausbreitung von immer neuen Symptomen etc. allein nicht erklären kann.

 

Darüber hinaus hat der Betroffene eben keinen primären psychischen Leidensdruck, und meint, seine Stimmungsschwankungen kommen einzig und allein vom Rückenschmerz.

 

Erst die Beurteilung vielerlei Faktoren, deren Zusammenspiel und Gesamtverlauf geben dem Spezialisten ausreichend Hinweise, dass es sich um psychosomatische Symptome handelt. Dies erfordert eine jahrelange allgemeinärztliche, fachpsychiatrische Erfahrung und auch psychotherapeutische Erfahrung über die dahinter liegende Psychodynamik (das Innenleben der verdrängten Gefühle).

 

Von der psychosomatischen Aufklärung alleine werden die Symptome natürlich nicht verschwinden. Auch wenn die Probleme durch die Aufklärung nicht gelöst werden, aber Sie werden Ihre Symptome nun richtig einordnen können. Noch wichtiger: Sie werden dann diese Beschwerden richtig behandeln lassen können, denn nun haben sie ein ganzheitliches Konzept für die Behandlung Ihrer vielen Symptome.

 

An dieser Stelle muss ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass Diagnosestellung eine ärztliche Aufgabe ist und viel Erfahrung erfordert!

 

Wenn es Ihnen akut schlecht geht, dann sollten Sie sofort einen Arzt in ihrer Nähe aufsuchen. Auch wenn ein Herzinfarkt hohe psychosomatische Anteile hat, wenn Sie aber Schmerzen in der Herzgegend haben, sollten Sie unverzüglich zum Hausarzt oder zum Herzspezialisten gehen! Denn psychosomatisch bedeutet nicht ungefährlich und erfordert bei akuter Verschlechterung eine kompetente Behandlung beim jeweiligen Spezialisten mit oft lebensnotwendigen Medikamenten, die lediglich nach Rücksprache mit dem verordneten Arzt geändert werden können!

 

Wenn aber die akute Gefahr vorüber ist, dann ist es sehr sinnvoll, sich um die psychischen Anteile der Erkrankungen zu kümmern. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit gesunken, dass die Erkrankungen sich verschlechtern.

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